Kreuzung Mittellandkanal Elbeseitenkanal bei Edesbüttel

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Elbeseitenkanal

Von Edesbüttel aus führt der 115 Kilometer lange Elbe-Seitenkanal (ESK) über Uelzen nach Artlenburg bei Lauenburg und mündet dort sozusagen in die Elbe.

Der Bau des Elbe-Seitenkanals hat unsere Landschaft außergewöhnlich geprägt. Ihm verdanken wir, dass es einen Tankumsee gibt. Gleichzeitig durchschneidet er die Landschaft, trennte die Dörfer durch sein Wasserband voneinander und gilt als Bundeswasserstrasse, die jährlich von bis zu 15.000 Schiffen genutzt wird.

Elbe-SeitenkanalDer ElbeSeitenkanal verbindet den Mittellandkanal (bei Edesbüttel) mit der Elbe. Dabei muss der Kanal einen Höhenunterschied von 61 m überwinden. Bei Uelzen gibt es eine Schleuse und bei Lüneburg das Schiffhebewerk Scharnebeck. Im Schiffhebewerk Scharnebeck werden die Schiffe wie in einem riesigen Fahrstuhr über 38 Meter angehoben oder abgesenkt.

Auf dem Kanal gelangen Güter vom Hamburger Hafen nach Braunschweig, Salzgitter bis hin in das Ruhrgebiet. Verschifft werden Container, Getreide, Düngemittel, Sand, Kies, Kohle, Erze und chemische Erzeugnisse, sowie Kraftstoff, Stahl oder Schrott – nur einige Beispiele für die riesige Palette an Gütern, die über den Kanal transportiert werden.

Es gibt drei Häfen: Uelzen, Wittingen und Lüneburg.

 


Brücken und Tunnel

Elbe-Seitenkanal am TankumseeBei Isenbüttel verläuft der Kanal als Dammstrecke, das heißt, der Wasserspiegel des Kanals liegt höher als das umgebende Gelände.

Wer im Tankumsee schwimmt kann oben auf dem Kanal die Schiffe vorbeiziehen sehen.

In den Bereichen der Dammstrecken wird der Kanal mittels Tragbrücken über Straßen und Eisenbahnstrecken durch das Gelände geführt.

Entlang des Kanals gibt es 55 Brücken + 14 Unterführungen.

 


Sicherheitstore

Sicherheitstor bei WasbüttelWenn der Kanal oberhalb des Geländes verläuft, was passiert dann, wenn der Kanal ein Leck hat?

Um bei Schäden des Kanals das Auslaufen der gesamten Kanalfüllung zu verhindern, sind im Kanal bei Wasbüttel, Osloß, Wieren und Erbstorf Sicherheitstore eingebaut.

Außerdem wird die Einmündungsstrecke unterhalb des Schiffshebewerks durch ein Sperrtor in Artlenburg gegen das Elbehochwasser abgesperrt.

 


Übrigens:

Bei Isenbüttel/Calberlah befindet sich der längste Eisenbahntunnel Norddeutschland. Er gehört zur Bahnstrecke Hannover – Berlin und ist 965 m lang.

Es ist ein gigantisches Bauwerk, das am 15. Juni 1976 eingeweiht wurde und dem wir unseren schönen Tankumsee verdanken.

Die Wege neben dem Elbe-Seitenkanal eignen sich hervorragend zum Fahrradfahren und Wandern. Die Wasserqualität im Kanal ist außerorderlich gut, so dass an ausgewiesenen Stellen geangelt werden kann.

 

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