
Isenbüttel – ein Ort mit Kleinstadtcharakter
Isenbüttel ist ein sehr familienfreundlicher Ort. In den letzten Jahren sind laufend neue Baugebiete entstanden, so dass sich die Einwohnzahl von 1974 bis heute fast verdoppelt hat. Ein Großteil der Berufstätigen ist bei VW Wolfsburg oder bei den Zulieferern von VW beschäftigt. Aber auch in Isenbüttel sind in den letzten Jahren viele neue Arbeitsplätze entstanden. So brachte allein das Forschungszentrum VW-high Tech Isenbüttel 300 neue Arbeitsplätze.
Entsprechend ist die Infrastruktur. Wer zum Arzt muss, eine Apotheke sucht oder Lebensmittel einkaufen möchte, fährt nach Isenbüttel.
Zudem liegt Isenbüttel im Städtedreieck Braunschweig – 25 km, Gifhorn – 6 km und Wolfsburg – 15 km, mitten im Landkreis Gifhorn. Ob Kultur oder Einkaufsspaß in den nahegelegenen Städten findest Du alles was das Herz begehrt.
Isenbüttel hat ein sehr reges und erfolgreiches Vereinsleben. So ist zum Beispiel der MTV-Isenbüttel mit seiner Fußball- und seiner Judosparte weit über den Landkreis hinaus bekannt.
Weitere Informationen findest Du unter: www.isenbuettel.de
Historisches Erbe
Unverkennbar das historsiche Erbe mit den schönen Fachwerkbauten und einer neugotischen Kirche.
Geh doch mal auf Entdeckertour!
Der Geschichtlicher Wanderweg führt Dich durch das alte Isenbüttel.
Die St. Marienkirche
Die St. Marienkirche ist ein neugotische Kirche. Sie wurde in der Zeit von 1872 bis 1874 von dem Architekten Haase nach dem Vorbild der Christuskirche in Hannover erbaut. Sie entstand unter der Leitung von Baurat Unger, Hannover, und wurde von einheimischen Handwerksbetrieben erbaut.
Ein Besuch, der sich lohnt: Die neugotische Kirche verfügt über eine Holz/Backsteinkonstruktion im Inneren. Neben dem hohen Tonnengewölbe sind die großräumigen Emporen, an deren Unterkante sich beidseitig zahlreiche Puttenköpfe befinden (jeder für sich ein Unikat), sehenswert.
Über dem Eingangsportal erhebt sich die große Orgel. Sie wurde von dem Orgelbaumeister Janke in Bovenden bei Göttingen gefertigt und stammt aus dem Jahr 1872.
Die Entwicklung der Kirche in Isenbüttel lässt sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen 1265 oder 1266 muss schon eine selbstständige Pfarre in Isenbüttel existiert haben.
Tankorte

„Tankorte“ ist ein meditatives Ausflugsformat, dass vom Kirchenkreis in Zusammenarbeit mit der Tourismusgesellschaft Südheide ins Leben gerufen wurde.
Ein ganz besonderer Tankort befindet sich an der St. Marienkirche. Hier gibt es eine Himmelstreppe. Die Himmeltreppe ist eine Freitreppe mit elf Stufen, die zu einem Absatz hinaufführen – direkt hinter den Altar. Dort teilt sich die Treppe und führt links und rechts hinauf durch zwei Eingangstüren zu den Emporen im Kirchenschiff. Auf dem Schild neben der Treppe steht: „Hier kannst du dich ausruhen, wie Jakob Zuflucht finden oder die Weite eines Meeres entdecken.“
Es gibt 14 Tankorte, an denen jeder, der mag, durch spirituelle Impulse mental auftanken kann. Diese Orte sind über den halben Landkreis verstreut und sollen das touristische Angebot in der Region bereichern. Ähnlich wie bei unserem ornithologischen Wanderweg können die Besucher dieser Orte mit dem Smartphone über QR-Codes auf den Tankort-Tafeln auf eine Webseite gelangen, um weitere Informationen zu erhalten. www.tankorte.de
Eine ganz besondere Entdeckertour.
Das Mauseleum

Die Familie derer von Campe hatte einst in Isenbüttel ein Rittergut mit Ritterhaus. Das Geschlecht derer von Campe verfügte über ein Erbbegräbnis in der Nordseite des Chors der alten Feldstein-Kirche. Mit dem Bau der neuen Kirche 1872 – 1874 wurde dieses Recht wegen Streitigkeiten nicht erneuert.
So bauten sich die von Campe ihr eigenes Mausoleum, welches heute noch erhalten ist und am Mausoleumsweg liegt. Es wurde dankenswerterweise von dem Erben, Herrn von Lampert aus Hamburg, an die Gemeinde übertragen und von dieser wieder hergerichtet. Die vorgefundenen sterblichen Überreste wurden dabei unter dem Fußboden im Untergeschoss wieder beigesetzt.
Diesen besonderen Ort kann man besichtigen. Von zu Zeit finden hier Konzerte und Lesungen statt.



