Isenbüttel

Isenbüttel ist ein sehr familienfreundlicher Ort. In den letzten Jahren sind laufend neue Baugebiete entstanden, so dass sich die Einwohnzahl von 1974 bis heute fast verdoppelt hat. Ein Großteil der Berufstätigen ist bei VW Wolfsburg oder bei den Zulieferern von VW beschäftigt. Aber auch in Isenbüttel sind in den letzten Jahren viele neue Arbeitsplätze entstanden. So brachte allein das Forschungszentrum VW-high Tech Isenbüttel 300 neue Arbeitsplätze.

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Historisches Isenbüttel

Die nachweisbar erste urkundliche Erwähnung Isenbüttels geht in das Jahr 1196/1197 zurück. Im Jahr 1996 feierte die Gemeinde Isenbüttel ihr 800jähriges Bestehen.

    

Die Entstehung der "-büttel-Dörfer" und damit auch der Gemeinde Isenbüttel, dürfte jedoch etwa für das 7. und 8. Jahrhundert anzusetzen sein. "-büttel" bedeutet Haus oder Besitz. In den Namen, bei denen der 2. Teil so heißt, steht vorn im 1. Teil immer ein Männername. Das ist der Name des Mannes, der dort zuerst sein Haus baute, wie Martin in Martinsbüttel steckt. Der Name des Mannes, der in Isenbüttel zuerst wohnte, hieß Iso. Daraus entstand später der Name Isenbüttel.

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Das Wappen von IsenbüttelDie "Goldene Kette" von Isenbüttel ziert das Wappen der Gemeinde Isenbüttel. Das Schmuckstück kündet auf dem Wappen von der sichtlich mehr als achthundertjährigen Geschichte des Ortes.

Die Herkunft der "Goldenen Kette", die 1922 rund eineinhalb Kilometer südlich der Isenbütteler Kirche im Dünensand gefunden wurde, ist unklar. Es steht jedoch fest, dass dieses Meisterwerk der Goldschmiedekunst aus der Zeit der Merowinger etwa um 700 nach Christus stammt. Die feinste gearbeitete, 42 Zentimeter lange Halskette wurde in der Technik fünfdrahtiger Goldflechtarbeit hergestellt. Sie endet an beiden Enden in stilisierten Drachen- oder Schlangenköpfen, wobei einer dieser beiden leider nur noch zur Hälfte erhalten ist.

Die "Goldene Kette" kann heute im Niedersächsischen Landesmuseum in Hannover besichtigt werden.